Zahngesundheit – alternativ Süßen mit Xylit Birkenzucker

Dieser Zucker ist sehr interessant. Warum ich zum Süßen hauptsächlich Birkenzucker benutze, erzähle ich in diesem Beitrag.

Es handelt sich um einen Zuckeraustauschstoff mit vergleichbarer Süßkraft wie Haushaltszucker/Saccharose, aber mit ca. 40% weniger Kalorien. Xylit eignet sich optimal für alles, bei dem es auf schnellste Löslichkeit ankommt: kalte Getränke, kalte Süßspeisen, kalte Soßen und Anderes. Er hat eine leichte Kühlwirkung beim Auflösen. Das finde ich sehr angenehm im Mund, gerade im Sommer. Das feinkörnige Pulver ist von der Korngröße her etwas kleiner als die vom gewöhnlichen „Haushaltszucker“. Daher kann er auch ohne Feuchtigkeit verklumpen. Dies Problem kann ich aber durch Schütteln ganz leicht wieder lösen. Der Xylit, den ich meine, wird aus Holz hergestellt.

Was ist so interessant an Xylit?

Die Erfahrungen mit Xylit bei Karies finde ich hierbei hervorstechend. Sie stammen aus einer finnischen Vergleichsstudie über 2 Jahre mit 3 Testgruppen:

Die Gruppe 1 sind die Konsumenten von Haushaltszucker. Sie hatte nach der Zeit über 7 kariöse Zähne mehr.
Die Gruppe 2 aß nur Fruchtzucker. Sie hatte nur 4 kariöse Zähne mehr.
Die Gruppe 3 benutzte nur Xylit. Sie hatte keine kariösen Zähne mehr, als zuvor! 

Im Gegenteil. Bereits vorhandene kariöse Zähne, der Xylit Gruppe hinterließen, nach der Studie, einen deutlich gesünderen Eindruck als zuvor. Bereits 7 Gramm pro Tag reichten hier, um die Zahngesundheit offenbar zu verbessern.

Wie kann ich Xylit für meine Zähne positiv einsetzen?

Zwei Methoden sind mir bekannt. Bei der ersten mache ich mehrmals täglich eine Mundspülung mit Xylit (1/2 Teelöffel Xylit in den Mund nehmen und 2 Minuten dort belassen. Dabei die Lösung im Mund umher bewegen. Xylit löst sich im Speichel auf. Danach die Lösung ausspucken und anschließende den Mund nicht ausspülen. Weiterhin sollte man danach 1/2 Stunde nichts trinken, damit es im Mund länger wirken kann. Ideal ist diese Anwendung nach jeder Mahlzeit. Damit sind auch kleine Mahlzeiten, insbesondere von zuckerhaltigen Snacks, gemeint.

Weiterhin nutze ich auch die Methode der zusätzlichen Mundspülung, nach dem Zähneputzen und vor der Nachtruhe.

Welcher Birkenzucker ist optimal?

Der Birkenzucker, den ich meine, kommt ausschließlich aus europäischer Produktion, hauptsächlich aus Finnland. Die Rohstoffgrundlage für die Herstellung ist das Hartholz von Birken und Buchen, welches aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Die Gewinnung von Xylit ist sehr aufwendig. In einem technisch komplexen Verfahren wird aus dem Holzzucker Xylose das Xylit gewonnen. Dazu wird klein gehacktes Holz mit Wasser versetzt. Diese Holz-Wassermasse wird dann so lange gereinigt und gefiltert bis sich alle Fremdstoffe von dem Xylit restlos getrennt haben. Es wird kein Baum nur ausschließlich für die Herstellung von Xylit gefällt. Vielmehr stammt das Holz, aus der Papierherstellung. Es ist das Holz, welches für die Papierherstellung nicht genutzt wird. Daher ist es besonders gut geeignet für den Birkenzucker. Die Besonderheit an Xylit ist seine, in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesene, kariostatische und antikariogene Wirkung. Birkenzucker hat etwas weniger Süßkraft als handelsüblicher „Haushaltszucker“ und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nur geringfügig. Daher gilt er als sehr gut für Diabetiker geeignet.

Für Kinder unter 3 Jahren wird der Verzehr nicht empfohlen. Aber auch Erwachsene sollten den Umstieg auf diesen Zucker nur langsam vornehmen, denn ein übermäßiger Verzehr von Xylit kann abführend wirken. Tiere sollten kein Xylit bekommen.


Unterschiede in der Qualität von Xylit

Optisch und geschmacklich sind zwar beide nahezu gleich, jedoch sprechen folgende Umweltfaktoren für diesen Xylit Birkenzucker, den ich nutze:

Der CO²-Ausstoß ist 90%, der Energieverbrauch 85% und die Boden- und Wasserbelastung 94-99% niedriger. Des Weiteren wird für den „China-Xylit“ Mais als Grundstoff verwendet und nicht ausschließlich Holz bzw. die darin enthaltene Xylose, aus welcher der Xylit gewonnen wird.

Ich verwende den Birkenzucker für sämtliche Speisen, Gebäcke und Getränke. Dabei dosiere ich im Verhältnis 1:1 zum normalen Haushaltszucker.

Xylit eignet sich natürlich auch super zur Geschmacksverbesserung bei MMS, CDH3000 etc. Es beschleunigt durch den Zuckeranteil die Aufnahme in das Blut. Somit wirkt alles noch schneller. Gerade auch bei Krebs soll diese zur besseren Aufnahme des Chlordioxids in die Zellen führen. Denn Krebszellen „stürzen“ sich auf Zucker. Damit nehmen sie dann auch das auf, was mit hinzugegeben wird.

Alles Liebe
Sebastian

Bild von Bruno Glätsch auf Pixabay

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