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  • Morosche Karottensuppe bei Durchfall

    Morosche Karottensuppe bei Durchfall

    Ein einfaches Hausmittel mit medizinischer Geschichte

    Die Morosche Karottensuppe besteht aus wenigen Zutaten. Karotten, Wasser und etwas Salz reichen aus. Das Besondere ist die lange Kochzeit. Seit mehr als einem Jahrhundert wird die Suppe als unterstützende Ernährung bei Durchfallerkrankungen verwendet.

    Woher die Morosche Karottensuppe stammt

    Benannt ist die Suppe nach dem Kinderarzt Ernst Moro, der Anfang des 20. Jahrhunderts in der Kinderheilkunde tätig war. Damals waren schwere Durchfallerkrankungen insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder lebensbedrohlich. Heute ist die Suppe vor allem als traditionelles Hausmittel bekannt.

    Warum die Kochzeit entscheidend ist

    Beim langen Kochen der Karotten entstehen beziehungsweise lösen sich bestimmte kurzkettige Zuckerstrukturen, sogenannte Oligosaccharide. Laboruntersuchungen legen nahe, dass Bestandteile gekochter Karotten die Anheftung einiger Krankheitserreger an die Darmschleimhaut erschweren können. Das ist eine mögliche Erklärung für die traditionelle Anwendung. Eine ausreichend gesicherte klinische Wirksamkeit der Suppe beim Menschen ist damit jedoch nicht nachgewiesen.

    Das klassische Rezept

    Zutaten

    • 500 Gramm Karotten
    • 1 Liter Wasser zum Kochen, zusätzlich Wasser zum Auffüllen
    • Etwa 3 Gramm Salz

    Zubereitung

    1. Karotten waschen, schälen und klein schneiden.
    2. Mit einem Liter Wasser aufsetzen und mindestens 90 Minuten sanft kochen lassen.
    3. Die weichen Karotten fein pürieren oder durch ein Sieb streichen.
    4. Mit abgekochtem Wasser auf insgesamt etwa einen Liter Suppe auffüllen.
    5. Salz hinzufügen und verrühren.

    Die Suppe lässt sich in kleinen Portionen über den Tag verteilt essen.

    Was die Suppe leisten kann und was nicht

    Die Suppe liefert Flüssigkeit und ist für viele Menschen leicht zu essen. Bei Durchfall verliert der Körper jedoch auch Elektrolyte. Gerade bei stärkerem Durchfall ist eine geeignete orale Rehydratationslösung wichtiger als die Suppe allein. Das klassische Rezept hat nicht die abgestimmte Zusammensetzung einer solchen Lösung.

    Wann ärztliche Abklärung wichtig ist

    Blutiger Durchfall, starke Bauchschmerzen, hohes Fieber, Zeichen der Austrocknung oder anhaltende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei Säuglingen, älteren oder geschwächten Menschen kann Flüssigkeitsverlust besonders schnell problematisch werden. Die Suppe ist ein Lebensmittel und traditionelles Hausmittel, kein Medikament.

    Ein einfaches Rezept für die Hausküche

    Der Vorteil liegt in der Einfachheit. Die Suppe ist preiswert, benötigt keine ungewöhnlichen Zutaten und lässt sich portionsweise zubereiten. Wer sie ausprobieren möchte, sollte vor allem auf die lange Kochzeit achten. Eine nur kurz gekochte Karottensuppe entspricht nicht dem traditionellen Rezept.

    Quellen und weiterführende Informationen

    Weltgesundheitsorganisation (WHO)
    Oral rehydration salts – Empfehlungen zur Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr bei Durchfall.

    Kastner und weitere Autoren
    Wissenschaftliche Untersuchungen zu Oligosacchariden aus Karotten und deren möglicher Wirkung auf die Anheftung von Bakterien. Die Angaben und konkreten Fundstellen sind vor Veröffentlichung noch zu überprüfen.

  • Feuerlöscher für die Zellen

    Feuerlöscher für die Zellen

    Unsere Nahrung ist gleichzeitig unsere tägliche Medizin. Viele Naturprodukte haben gesundheitliche Wirkungen.

    Nicht nur Heilpraktiker, sondern auch manche Ärzte weisen auf die gesundheitlichen Vorteile von Tomatenprodukten hin. Dabei ist ein Lebensmittel besonders interessant, das in nahezu jedem Supermarkt erhältlich ist, wenig kostet und sich problemlos in die tägliche Ernährung integrieren lässt. Dreifach konzentriertes Tomatenmark.

    Bereits ein Teelöffel täglich kann zur Versorgung des Körpers mit Lycopin beitragen. Dieser natürliche rote Pflanzenfarbstoff gehört zur Gruppe der Carotinoide und besitzt antioxidative Eigenschaften. Er kann in experimentellen Untersuchungen bestimmte freie Radikale abfangen, die an oxidativen Zellschäden beteiligt sind.

    Besonders interessant ist die Kombination mit Olivenöl. Lycopin ist fettlöslich und kann vom Körper zusammen mit etwas Fett besser aufgenommen werden. Auch die Verarbeitung der Tomaten zu Tomatenmark verbessert die Verfügbarkeit des Pflanzenstoffs.

    Bereits nach wenigen Wochen regelmäßigen Verzehrs können sich erste messbare Veränderungen zeigen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Lycopinkonzentration im Blut ansteigen kann. Einzelne Studien berichten zudem über positive Veränderungen bestimmter Marker für oxidativen Stress und die Gefäßgesundheit. Allerdings sind messbare Stoffwechselveränderungen nicht mit spürbaren gesundheitlichen Verbesserungen gleichzusetzen.

    Was Lycopin in unserem Körper bewirken kann

    Unser Körper ist täglich oxidativen Prozessen ausgesetzt. Dabei entstehen freie Radikale. Diese reaktionsfreudigen Moleküle erfüllen wichtige Aufgaben, können im Übermaß jedoch Zellbestandteile schädigen. Man spricht dann von oxidativem Stress.

    Lycopin gehört zu den Carotinoiden und besitzt antioxidative Eigenschaften. Besonders interessant sind Untersuchungen zur Herz-Kreislauf-Gesundheit. Einige Studien deuten darauf hin, dass lycopinreiche Tomatenprodukte die Funktion der Blutgefäße und bestimmte Entzündungsmarker günstig beeinflussen könnten. Die Ergebnisse sind jedoch nicht einheitlich.

    Auch bei Fettleber und entzündlichen Stoffwechselprozessen wird Lycopin erforscht. Ein ausreichender Nachweis einer therapeutischen Wirkung beim Menschen fehlt bislang. Kleinere Studien untersuchten zudem einen möglichen Einfluss auf UV-bedingte Hautrötungen. Ein Ersatz für Sonnenschutz ist Tomatenmark nicht.

    Ein Teelöffel am Tag

    Ein Teelöffel dreifach konzentriertes Tomatenmark entspricht ungefähr fünf bis sieben Gramm. Je nach Produkt liefert diese Menge etwa 1,5 bis 3 Milligramm Lycopin. Für genau diese Menge ist jedoch kein bestimmter gesundheitlicher Effekt wissenschaftlich gesichert.

    Wer Tomatenmark vor dem Abendessen isst, kann seine Lycopinzufuhr erhöhen. Entscheidend ist weniger die Uhrzeit als die Zusammensetzung der Mahlzeit. Weil Lycopin fettlöslich ist, unterstützt etwas Olivenöl seine Aufnahme. Auch Zerkleinern und Erhitzen der Tomaten machen den Pflanzenstoff leichter verfügbar.

    Günstig statt teuer

    Dreifach konzentriertes Tomatenmark ist preiswert, nahezu überall erhältlich und lange haltbar. Ein Teelöffel kostet meist nur wenige Cent. Nahrungsergänzungsmittel mit isoliertem Lycopin können erheblich teurer sein, ohne dass für gesunde Menschen eine routinemäßige Einnahme notwendig wäre.

    Tomatenmark enthält neben Lycopin weitere Pflanzenstoffe und Mineralstoffe. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich. Ein schlichtes Produkt aus konzentrierten Tomaten genügt. Zusätzlicher Zucker ist nicht erforderlich.

    Was die Wissenschaft tatsächlich belegt

    Gut belegt ist, dass Lycopin aus verarbeiteten Tomatenprodukten aufgenommen wird und seine Konzentration im Blut bei regelmäßigem Verzehr steigen kann. Kontrollierte Untersuchungen zeigen außerdem, dass die Aufnahme mit Nahrungsfett verbessert werden kann.

    Weniger eindeutig sind konkrete gesundheitliche Langzeiteffekte. Manche Studien berichten über günstigere Werte bei Gefäßfunktion, Blutdruck oder oxidativem Stress, andere finden keine klaren Unterschiede. Die untersuchten Mengen waren häufig wesentlich größer als ein Teelöffel Tomatenmark. Ergebnisse solcher Studien lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf eine kleine tägliche Portion übertragen.

    Auch eine Vorbeugung gegen Krebs durch Lycopin ist bislang nicht überzeugend nachgewiesen. Tomatenmark bleibt dennoch ein sinnvoller Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung. Ein preiswertes Lebensmittel muss keine Wunder vollbringen, um einen Platz auf unserem Speiseplan zu verdienen.

    Quellen und wissenschaftliche Einordnung

    • Gärtner, C., Stahl, W. und Sies, H. (1997). Lycopene is more bioavailable from tomato paste than from fresh tomatoes. American Journal of Clinical Nutrition, 66(1), 116–122.
    • Stahl, W. et al. (2001). Dietary tomato paste protects against ultraviolet light-induced erythema in humans. Journal of Nutrition, 131(5), 1449–1451.

    Die genannten Untersuchungen betreffen die Lycopinaufnahme beziehungsweise UV-bedingte Hautrötungen. Sie belegen nicht, dass ein einzelner Teelöffel Tomatenmark täglich Krankheiten verhindert.

  • Vorsicht bei Fermentation

    Vorsicht bei Fermentation

    In sozialen Netzwerken und auf einschlägigen Gesundheitskanälen wird immer häufiger die Fermentation beschrieben. Mit Lebensmitteln und allerlei Dingen aus Natur und Umwelt soll die eigene Gesundheit gefördert werden. Doch nicht alles lässt sich so einfach und sicher fermentieren. Wer dabei unbedacht vorgeht, kann sich im schlimmsten Fall gesundheitliche Probleme einhandeln.

    Fermentation ist nichts Neues. Menschen nutzen Mikroorganismen seit Jahrhunderten, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihren Geschmack zu verändern. Sauerkraut, Joghurt, Kefir oder Kimchi sind bekannte Beispiele.

    Mit dem zunehmenden Interesse an Darmgesundheit und Selbstoptimierung hat das Thema allerdings eine neue Dynamik bekommen. Auf YouTube, Instagram und TikTok finden wir immer neue Anleitungen für Getränke und Lebensmittel, die angeblich besonders wertvoll für unsere Gesundheit sein sollen.

    Manches davon klingt faszinierend einfach.

    Wenn die Waldbrause auf der Heizung entsteht

    Auf bestimmten YouTube-Kanälen sehen wir, wie Fichtennadeln kleingeschnitten, mit etwa einem halben Liter Wasser in ein Glas gegeben und anschließend auf die Heizung gestellt werden.

    Dort soll nun die Fermentation beginnen. Einmal am Tag wird das Glas ein wenig geschüttelt, der Deckel kurz geöffnet, damit Druck entweichen kann, und anschließend wieder verschlossen. Das Ganze soll ungefähr sieben Tage lang wiederholt werden.

    Danach, so die Darstellung in diesen Videos, wartet eine leckere und bekömmliche Waldbrause, die ganz nebenbei auch noch der Darmgesundheit guttun soll.

    Das klingt einfach. Genau darin liegt das Problem.

    Die Pflanze muss sicher bestimmt sein

    Wer mit Pflanzen aus der Natur experimentiert, muss zunächst einmal wissen, was er überhaupt gesammelt hat.

    Eine Fichte zu erkennen mag für jemanden einfach sein, der sich regelmäßig mit Pflanzen beschäftigt. Für andere Menschen ist das keineswegs selbstverständlich.

    Wer Fichte mit Eibe verwechselt, hat kein kleines Küchenexperiment mehr vor sich. Die Nadeln der Europäischen Eibe enthalten Taxine. Diese Giftstoffe können unter anderem Herzrhythmusstörungen und schwere Vergiftungserscheinungen verursachen.

    Gerade deshalb müsste die sichere Bestimmung einer Pflanze am Anfang jeder solchen Anleitung stehen. In manchen Videos wird dieser Punkt jedoch nur am Rande oder gar nicht behandelt.

    Fermentation gefährlich?

    Nein, Fermentation ist nicht grundsätzlich gefährlich. Ganz im Gegenteil. Sie ist ein seit langer Zeit bekanntes Verfahren zur Verarbeitung und Haltbarmachung von Lebensmitteln.

    Der Prozess selbst macht aus einem beliebigen Ansatz aber noch kein sicheres oder gesundheitlich wertvolles Getränk. Entscheidend sind das Ausgangsmaterial und die Bedingungen, unter denen sich Mikroorganismen vermehren.

    Hier kommen wir zum entscheidenden Punkt.

    Wir wissen bei einer solchen wilden Fermentation zunächst nicht, welche Mikroorganismen sich in unserem Glas vermehren.

    Es können erwünschte Bakterien oder Hefen sein. Es können sich aber auch Mikroorganismen durchsetzen, die wir dort lieber nicht hätten. Dass ein Getränk blubbert, trüb wird oder anders riecht, beweist zunächst nur, dass etwas darin passiert.

    Es beweist nicht, dass dieses Etwas gesund ist.

    Die Natur ist kein Reinraum

    In der Natur finden wir nicht nur das, was uns guttut. Auch das gehört zur Wahrheit, selbst wenn wir es gern verdrängen.

    Auf Pflanzen befinden sich Bakterien, Hefen, Pilze und Sporen. Ein Teil davon ist vollkommen harmlos. Andere können Lebensmittel verderben oder unter bestimmten Bedingungen gesundheitlich problematisch werden.

    Hinzu kommt die ganz normale Küchenhygiene. Ein Glas ist nicht automatisch steril, nur weil es sauber aussieht. Dazu kommen Hände, Messer, Schneidebrett, Wasser und natürlich das Pflanzenmaterial selbst. Über all diese Wege können zusätzliche Mikroorganismen in den Ansatz gelangen.

    Bei mangelnder Handhygiene können darunter auch Keime fäkalen Ursprungs sein. Das bedeutet nicht, dass in jedem selbst angesetzten Ferment gefährliche Bakterien schwimmen. Es bedeutet aber, dass wir mit jedem zusätzlichen Kontakt weitere Mikroorganismen in das Glas einbringen können. Wer dann mehrere Tage lang bei warmer Temperatur fermentiert, schafft Bedingungen, unter denen sich manche davon vermehren können.

    Hinzu kommt, dass wir einer Fichtennadel nicht zuverlässig ansehen können, welche Mikroorganismen auf ihr sitzen. Auch eine mögliche Belastung mit Pilzen oder anderen unerwünschten Organismen muss äußerlich nicht immer deutlich erkennbar sein.

    Bei einer kontrollierten Fermentation nutzt man bekannte Verfahren und schafft Bedingungen, unter denen sich bestimmte Mikroorganismen durchsetzen sollen. Bei einem Glas mit Wasser, Pflanzenmaterial und mehreren Tagen Wärme überlassen wir dagegen einen erheblichen Teil dieses Prozesses dem Zufall.

    Selbstoptimierung ist kein besonders guter Grund, bei Lebensmittelsicherheit auf Hoffnung zu setzen.

    Botulismus möglich?

    Auch Botulismus gehört zu den Risiken, die bei unsachgemäßer Herstellung haltbarer Lebensmittel berücksichtigt werden müssen.

    Das bedeutet nicht, dass aus einem Glas Fichtennadeln automatisch eine tödliche Brühe entsteht.

    Das Bakterium Clostridium botulinum beziehungsweise seine Sporen können in der Umwelt vorkommen. Unter geeigneten Bedingungen können daraus Bakterien wachsen, die Botulinum-Neurotoxin bilden.

    Entscheidend sind dabei unter anderem Sauerstoffgehalt, Säuregrad, Temperatur und die Zusammensetzung eines Lebensmittels. In einem ausreichend sauren Milieu kann sich Clostridium botulinum nur schlecht vermehren.

    Bei einer improvisierten Waldbrause wissen wir ohne kontrollierte Herstellung und entsprechende Messungen allerdings nicht zuverlässig, welche Bedingungen während der Tage im Glas tatsächlich entstanden sind.

    Das eigentliche Problem ist daher nicht, dass Botulismus zwangsläufig entsteht.

    Das Problem ist, dass wir möglicherweise gar nicht wissen, was wir da gezüchtet haben.

    Der Wunsch nach dem gesunden Ich

    Es klingt immer gut, wenn uns Videos, Shorts, Instagram- oder TikTok-Posts dieses angenehme Ja-Gefühl vermitteln.

    Bald geht es uns besser. Der Darm arbeitet endlich richtig. Die Haut wird schöner, wir fühlen uns fitter und mit ein paar einfachen Handgriffen haben wir vermeintlich etwas Großartiges für unsere Gesundheit getan.

    Vielleicht hat jemand, der ständig unter Blähungen oder anderen Verdauungsproblemen leidet, tatsächlich ein Problem. Aber auch dafür gibt es andere Wege als selbst angerührte Wundertinkturen.

    Nicht jedes Gesundheitsproblem lässt sich durch ein Glas lösen, das sieben Tage auf der Heizung gestanden hat.

    Man muss nicht alles selbst herstellen

    Wer fermentierte Lebensmittel ausprobieren möchte, findet längst kontrolliert hergestellte Produkte.

    Kefir, Naturjoghurt und andere fermentierte Lebensmittel mit lebenden Kulturen sind im Handel erhältlich. Wer gezielt lebende Kulturen möchte, sollte auf die Produktangaben achten, denn eine spätere Erhitzung oder Pasteurisierung kann lebende Mikroorganismen reduzieren oder beseitigen.

    Damit hat man zwar noch immer keinen Zaubertrank für ewige Gesundheit. Man hat aber ein Lebensmittel, das unter wesentlich besser kontrollierbaren Bedingungen hergestellt wurde.

    Gesundheitsselbsthilfe bedeutet schließlich nicht, jedes Experiment mitzumachen, das im Internet gerade gut aussieht.

    Manchmal besteht Selbsthilfe auch darin, etwas einfach nicht zu trinken.

    Quellen und weiterführende Informationen

    Bundesinstitut für Risikobewertung
    Europäische Eibe
    Informationen zu Taxinen in Nadeln und Samen sowie möglichen Vergiftungserscheinungen.

    Bundeszentrum für Ernährung
    Gemüse erntefrisch fermentieren
    Grundlagen der Fermentation und der Milchsäuregärung.

    Bundesinstitut für Risikobewertung
    Selten, aber vermeidbar – Fragen und Antworten zum Botulismus
    Informationen zu Clostridium botulinum, Sporen, Sauerstoffausschluss und Säuregrad.

    Robert Koch-Institut
    Botulismus
    Informationen zum Krankheitsbild und zu Botulinum-Neurotoxinen.